Breakfast Heaven

Breakfast Heaven: Selfmade Cereals - mein eigenes Müsli

         Was ist für euch der absolute Breakfast Heaven?

Für mich ist mein morgendliches Müsli zu einem Must-Have geworden. Ich habe schon immer ausgiebig und lange gefrühstückt. Mal gesund, mal weniger gesund. Über die Jahre habe ich meine Ernährung mehrfach umgestellt, aber eins ist geblieben: Ein sättigendes Frühstück am Morgen!

 Glutenfrei und Vegan?

Inspiriert von all‘ den aktuell auftauchenden Superfoods und veganen Trends habe ich mir ein eigenes Müsli kreiert, das mir unglaublich gut schmeckt. Ich  brauche nicht mehr die Fertigmüslis mit den vielen Zutaten, bei denen man manchmal gar nicht weiß, was es sein soll. Ich habe gelernt mich geschmacklich zu reduzieren und vor allem durch langes ausprobieren, die richtigen Mengen zu verwenden.

Rezept:

Glutenfreie Haferflocken
Rosinen
Gepuffter Amaranth
Geschrotete Leinsamen
Zimt
Goji Beeren
Granatapfel
Brombeeren

Reisdrink als Milchersatz

Als erstes habe ich mich für die Basis entschieden. Ich bin überhaupt kein Fan von Porridge oder über Nacht aufgequollene Chia Samen. Da schüttelt es mich. Denn ich habe tatsächlich beides ausreichend getestet und kann es leider nicht weiterempfehlen. Aber das ist natürlich reine Geschmacksache.

Nachdem ich einige Zeit lang Magenschmerzen hatte, habe ich für mich die glutenfreien Haferflocken entdeckt. Glutenfrei ist natürlich kein Muss, weil ich selber auch keine Gluten-Intoleranz habe, jedoch habe ich sie längere Zeit ausprobiert und mir ging es danach immer gut und schmecken tun sie zudem auch noch gut.

Gluten freie Haferflocken, Rosinen und Goji Beeren

Superfood Goji-Beeren

Als Kombination für das Basismüsli nehme ich immer ein paar Rosinen und Goji-Beeren zum Mixen. Viele werden Rosinen nicht mögen, für mich ist es aber ein toller Geschmacksgeber. Von den Goji Beeren darf man nicht zu viele nehmen, da sie von der Konsistenz hart und zäh sind und ich morgens nicht so lange auf etwas herum kauen möchte. Goji Beeren sind reich an Eisen und Vitamin C, sodass ich immer gerne ein paar davon ins Müsli gebe. Sie gehören zu den Superfoods, die ja bekanntlich mit Vorsicht zu genießen sind. Oft wurde vor dem Superfood gewarnt, jedoch konnten bisher alle negativen Vermutungen widerlegt werden. Probleme hatte ich mit Superfoods bisher nicht. Die aktuellen Nachrichten darüber behalte ich allerdings trotzdem immer im Blick.

Geschrotete Leinsamen

Geschrotete Leinsamen sind für mich der nussige Beigeschmack in meinem Daily Breakfast Müsli. Leinsamen sind außerdem ein toller Lieferant für Eiweiße, hochwertige Fette, Ballaststoffe und Mineralien. Bei Kontakt mit Wasser quellt der Leinsamen um ein vielfaches auf. Daher darf man auch hier nicht zu viel zu sich nehmen, da man sonst Magenschmerzen bekommt. Wie immer gilt: Vorsicht mit dem Superfood!

Gepuffter Amaranth

Mein letztes Superfood ist der gepuffte Amaranth. Er heißt unter anderem ‚Inka-Weizen‘ und ist das eiweißreichste Weizen überhaupt! Zudem enthält es Magnesium, Kalzium und Eisen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Getreide ist das Amaranth jedoch glutenfrei. Es sättigt und bringt die Verdauung in Schwung und was für einige vielleicht interessant ist, dass es dem Cholesterinspiegel sehr gut tut.

Mein Müsli mit Goji-Beeren, Granatapfel und Brombeeren

Als letztes Zutat für mein Breakfast Heaven kommen bei mir Toppings auf das Müsli. Das kann sich von Tag zu Tag ändern, da sie nicht sonderlich günstig sind und man auch nicht immer das bekommt was machen möchte.

Meine liebste Zutat ist Zimt. Zimt ist einfach mein Lieblingsgeschmack und macht zudem auch noch satt. Dazu benötige ich immer etwas frisches Obst. Meine tägliche Beigabe ist Granatapfel. Preislich liegt eine kleine Schachtel (ganze Granatäpfel gibt es leider nicht bei mir im Supermarkt, aber dafür macht eine fertig gepulte Schachtel auch weniger Dreck und Arbeit) in meinem Supermarkt bei 2,99 €. Diese riecht bei mir circa drei Tage, bei sparsamer Verwendung auch mal vier.

In Kombination oder alleine tue ich auch gerne Brombeeren über das Müsli. Mir gefällt der leicht bittere Geschmack. Sie sind aber vor allem groß und saftig. Da hat man direkt einen Frische-Kick. Manchmal Schnippel ich mir auch eine Banane ins Müsli, jedoch pusht sie einen nur für kurze Zeit und lässt den Blutzuckerspiegel irgendwann stark abstürzen, sodass ich man Hunger auf etwas Süßes bekommt.

Als Milchersatz nehme ich einen Reisdrink. Mandelmich und andere Alternativen haben mir den Geschmack des Müslis zu stark verändert. Auch hier kann natürlich jeder das nehmen, was ihm schmeckt. Aber man muss immer noch bedenken woher Milch kommt und dass es doch langsam an der Zeit ist sie aus seinem Speiseplan zu nehmen. Auch ich bin nicht konsequent darin auf Milch zu verzichten wenn ich unterwegs bin.  Aber zuhause kann ich zumindest die tägliche Einnahme vermeiden und fühle mich auch körperlich besser.


Das wichtigste beim Frühstück ist jedoch auch das richtige Getränk. Ich habe jahrelang Orangensaft zum Frühstück getrunken und davon reichlich. So viel, dass ich morgens nicht ohne meinen Orangensaft zur Arbeit gehen wollte, weil mir etwas fehlte. So in etwa muss es einem Kaffee-Junkie gehen. Ich habe davon viel zugenommen, denn der Zucker-Schock am Morgen ließ mich im Büro schon früh an Süßes denken und machte mir so manche Magenschmerzen.

Seit einigen Monaten bin ich nun schon auf grünen Tee umgestiegen. Da ich Tee einem Kaffee vorziehe, war es für mich nicht so schwierig morgens auf den besten Fitmacher umzusteigen. Grüner Tee hält nämlich viel länger wach als Kaffee und ist erheblich gesünder als Orangensaft. Zumal ich ihn auch nicht mit Zucker süßen muss. Er schmeckt mir Gott sein Dank sehr gut und hat mir endlich wieder einen flachen Bauch verschafft.

“Nun würde ich aber gerne eure Breakfast Must-Haves kennen lernen. Worauf könnt ihr nicht verzichten beim Frühstück – der wichtigsten Mahlzeit des Tages?“

Breakfast Heaven

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